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Leuchtende Sterne

Unter dem Motto „Tag der Stars“ verabschiedete die Erich Kästner Schule ihre diesjährigen Abschlussklassen in einer festlichen und stimmungsvollen Entlassfeier. Neben der feierlichen Zeugnisübergabe sorgten besondere Ehrungen und persönliche Auszeichnungen für unvergessliche Momente und würdigten die Leistungen sowie das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Gemeinsam mit ihren Familien, Freundinnen und Freunden sowie dem Kollegium wurde auf die vergangenen Schuljahre zurückgeblickt und der erfolgreiche Schulabschluss gefeiert. Wir wünschen allen Absolventinnen und Absolventen für ihren weiteren Lebensweg viel Erfolg, Glück und viele weitere Momente, in denen sie ihre eigenen Sterne zum Leuchten bringen.

Weitere Bilder findet ihr hier!

Drei Tage, zwei Klassen, viele Helden

Im Juni ging es für den gesamten Jahrgang 5 auf ihre erste Klassenfahrt. In Simmerath in der Eifel erwartete uns die „Hero-Academy“. Zuerst bewiesen die Helden der beiden Klassen, dass sie Hand in Hand arbeiten konnten und bauten vier verschiedene Hütten im Wald. Am nächsten Tag ging es hoch hinaus. Auch hier zeigte sich die Gemeinschaft: wer kletterte, konnte sich blind auf die Mitschülerinnen und Mitschüler, die die Sicherung übernahmen, verlassen. Apropos blind: zum krönenden Abschluss wurde die Gruppe zu einer blinden Raupe, die es dank einer tollen Teamleistung von einer Insel auf die nächste schaffte.

Auch abseits der Heldenausbildung hielten die Klassen zusammen: beim Lagerfeuer mit Stockbrot, in einer wilden Partynacht und im Kampf gegen Heimweh und Zecken.

Und so kehrten 21 Heldinnen und Helden mit ihren drei Lehrerinnen übermüdet, aber glücklich wieder nach Bergheim zurück!

Lesekisten der Klasse 7c

Im Deutschunterricht hat die Klasse 7c ihre Lieblingsbücher einmal ganz anders vorgestellt: mit selbst gestalteten Lesekisten. Jede Schülerin und jeder Schüler durfte die Lektüre frei wählen und das Buch kreativ präsentieren.

Die Kisten wurden passend zum jeweiligen Buchcover gestaltet und mit Gegenständen gefüllt, die im Buch vorkommen oder für die Geschichte eine besondere Bedeutung haben. Zu jedem Gegenstand gibt es eine kurze Beschreibung. Außerdem enthält jede Lesekiste eine Inhaltsangabe sowie eine Sprachaufnahme mit allen wichtigen Informationen zum Buch – von allgemeinen Infos über die Inhaltsangabe und die Erklärungen zu den Gegenständen bis hin zur persönlichen Lieblingsstelle.

Es sind viele kreative und individuelle Lesekisten entstanden, auf die die Klasse 7c wirklich stolz sein kann. Auf dem Foto sind beispielhaft die Lesekisten von Edona, Linda und Esma zu sehen.

Was Strammes gehört zu den besten Schülerzeitungen

Unsere Schülerzeitung „Was Strammes“ gehört zu den besten in Deutschland. Die entsprechende Auszeichnung gab es jetzt im Rahmen des dreitägigen Kongresses „Kein Blatt vom Mund“ in Berlin, den die Jugendpresse ausgerichtet hatte. Insgesamt 600 Bewerbungen waren eingegangen und „Was Strammes“ belegt in der Kategorie der Hauptschulen den dritten Platz. Zur Feier nach Berlin reisten unsere Nachwuchsjournalistinnen Marya Borislavova, Jinane Boucheqif, Elisabeta Cipaci Belbe und Lamar Altaki zusammen mit ihrer Redaktionsleiterin Birgit Broich-Jansen. Nach einem Empfang im Europäischen Haus am Brandenburger Tor und einem Workshop-Tag in der Friedrich-Ebert-Stiftung ging es am Mittwoch zur feierlichen Preisverleihung in die ehrwürdigen Hallen des Bundesrats. Dort wurden die einzelnen Redaktionen vom Bundesratspräsidenten Andreas Bovenschulte aus Bremen ausgezeichnet. In der Laudatio hieß es: „Dem Redaktionsteam der Schülerzeitung Was Strammes der Erich Kästner-Schule ist es gelungen, in Interviews und Porträts Persönlichkeiten vorzustellen, die durch ihre Biografie und ihr Haltung zu Vorbildern für junge Menschen werden können. So kommen etwa ein U-17 Weltmeister im Fußball oder ein Motivationstrainer, der als Jugendlicher die Schule beinahe ohne Abschluss verlassen hätte, zu Wort. In den Berichten und Porträts wird stets überzeugend ein Bogen zum Alltag und zum eigenen Erleben der Schülerinnen und Schüler geschlagen. Was Strammes greift in Berichten Ereignisse des Schullebens auf und zeigt dabei Möglichkeiten auf, sich außerhalb des Unterrichts in die Schule einzubringen. Auch gesellschaftlich und insbesondere für Jugendliche relevante Themen wie etwa der Missbrauch von Lachgas als Party-Droge werden aufgegriffen und verständlich, ausgewogen und angebunden an die Zustände vor Ort präsentiert.“ Nach der Feierstunde im Bundestag hatten die Schülerinnen Gelegenheit zu einem Gespräch mit Kanzleramtsminister Thorsten Frei im Bundeskanzleramt.

Birgit Broich-Jansen

Vielfalt feiern an der EKS

Nach den Sommerferien wird es bunt: Beim Tag der Kulturen feiern wir an unserer Schule Vielfalt, Begegnung und das, was uns verbindet.

Damit dieser Tag mehr ist als nur ein Fest, haben sich die neuner Klassen bereits im Vorfeld in Workshops mit den Themen Vorurteile, Rassismus und Antidiskriminierung auseinandergesetzt. Es wurde diskutiert, nachgedacht, zugehört und vor allem: miteinander gesprochen. Organisiert und umgesetzt wurde der Workshop von a.d.a. – Koordinierungs- und Fachstelle für Demokratiestärkung im Rhein-Erft-Kreis.

Die Stufe 9 hat sich dabei intensiv mit persönlichen Erfahrungen und unterschiedlichen Perspektiven beschäftigt. In einer offenen Austauschrunde entstanden spannende Gespräche über Vorurteile und Diskriminierung. Kreativ wurde es auch: Mit Acrylfarben, Zeitschriften und Schablonen gestalteten die Schülerinnen und Schüler Collagen, die ihre Gedanken und Eindrücke sichtbar machten.

Die Workshops haben gezeigt: Respekt, Offenheit und ein gutes Miteinander entstehen nicht einfach, sie wachsen durch Begegnung und Austausch. Genau das möchten wir beim Tag der Kulturen gemeinsam weiterleben.

„Im Workshop zum Thema Rassismus hat sich die Klasse 9c mit Vorurteilen und Diskriminierung beschäftigt. Wir haben über unsere eigenen Erfahrungen gesprochen, Fragen bearbeitet und kreative Bilder gestaltet. Der Austausch war sehr interessant und hat uns gezeigt, wie wichtig Respekt, Vielfalt und ein gutes Miteinander sind.“ Josue, 9c

Klassenfahrt ins Sauerland

Abschlussfahrt nach Italien


Unsere Klassenfahrt nach Italien
Vom 19. April 2026 bis zum 26. April 2026 ging unsere Abschlussklassenfahrt der gesamten 10.
Stufe nach Italien. Schon die Hinfahrt war ein Erlebnis. Wir sind am Sonntagabend um 20 Uhr
losgefahren und waren viele Stunden im Bus unterwegs. Die Fahrt war anstrengend, aber
gleichzeitig auch schön und lustig. Manche haben Musik gehört, andere geschlafen, gegessen, sich
gegenseitig beim Schlafen gefilmt und viel geredet. So wurde die lange Reise trotzdem zu einer
schönen Zeit.
Am Montag sind wir mittags in unserem Hotel in Diano Marina angekommen. Nachdem wir unsere
Zimmer bezogen hatten, haben wir direkt die Umgebung und den Strand erkundet. Wir hatten
Freizeit und konnten erstmal ankommen. Es war ein entspannter Start in die Woche.
Am Dienstag gingen wir dann nach Monaco. Die Stadt war sehr beeindruckend. Wir haben große
Yachten, schöne Berge und das Meer gesehen. Am Anfang wussten wir nicht genau, wie wir mit
den Leuten sprechen sollen, aber wir haben uns getraut, auf Englisch zu reden, und das hat
funktioniert.
Am Mittwoch haben wir Nizza und Sanremo besucht. Obwohl das Wetter regnerisch und etwas
wolkig war, war die Stimmung sehr schön. Wir sind durch die Städte gelaufen, waren an
verschiedenen Orten und hatten viel Spaß zusammen.
Am Donnerstag hatten wir eine Bootstour nach Rapallo und Portofino. Das hat richtig viel Spaß
gemacht, weil wir auch eine Schifffahrt gemacht haben. Das war richtig schön und entspannend.
Die Aussicht war richtig wunderschön.
Zwischendurch hatten wir immer wieder Freizeit, die wir im Hotel, am Strand oder mit Freundinnen
verbracht haben. Abends sind wir wieder zum Essen ins Hotel gekommen.
Abends, wenn es dunkel geworden ist, saßen oft viele Lehrer und Schüler draußen auf der
Terrasse und haben sich entspannt, die Zeit genossen und viel gelacht. Danach mussten wir auf
unsere Zimmer gehen und schlafen.
Am Freitag, unserem letzten Tag, haben wir unsere Koffer gepackt und noch ein letztes Mal die
Stadt Diano Marina erkundet. Wir hatten dort noch einmal Freizeit. Danach sind wir am Nachmittag
in den Bus zurück nach Deutschland gefahren und nach 16 Stunden sind wir am Samstagmorgen
wieder angekommen.
Die Klassenfahrt war richtig schön. Ich finde, das war eine unvergessliche Klassenfahrt. Wir hatten
viele Erinnerungen und haben zusammen viel gelacht. Es war sehr lustig und schön und hat uns
viel gebracht. Wir haben viele neue Städte gesehen. Italien war richtig schön. Und dass wir dort als
Klasse gereist sind, hat es noch schöner gemacht. Und das wird für immer in unserem Herzen
bleiben
Lamar Altaki – 10A

Ninja-Parcours für die Fünftklässler – Ein Projekt der 7B

Was macht eigentlich einen echten Ninja aus? Diese Frage stellte sich die Projektgruppe der Klasse 7B – und fand eine Antwort, die man nicht nur lesen, sondern erleben konnte. Von der ersten Idee über die Planung bis hin zur Durchführung und Urkundenverteilung übernahm die 7B unter der Betreuung von Frau Mohm und Frau Holke die Organisation eines Ninja-Parcours für die Fünfklässler. Und am Ende war klar: Das Projekt war ein voller Erfolg!

Von der Idee zur Umsetzung
Schon in der Planungsphase zeigte sich, wie viel Arbeit hinter einem solchen Event steckt. Die 7B entwickelte verschiedene Stationen, baute Hindernisse auf und überlegte sich, wie Mut, Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Teamgeist in einem Parcours vereint werden können. Ziel war es, dass jedes Kind seine Stärken entdecken und über sich hinauswachsen kann.

Mut, Geschicklichkeit und jede Menge Action
Am Tag des Parcours wurde es dann richtig spannend. Die Fünfklässler mussten klettern, balancieren, springen und sich durch verschiedene Hindernisse kämpfen. Dabei zeigte sich schnell: Ninja sein bedeutet mehr als nur schnell zu sein.
– Manche Kinder wollten immer höher und schneller klettern.
– Andere konzentrierten sich besonders auf Geschicklichkeit und Balance.
– Viele überwanden ihre Ängste und trauten sich am Ende deutlich mehr als zu Beginn.
Es war beeindruckend zu sehen, wie viele über sich hinausgewachsen sind und sich gegenseitig anfeuerten.

Die große Wendung
Kurz vor dem Ende bekam der Tag noch eine überraschende Wendung: Die Fünfklässler forderten plötzlich die Siebtklässler heraus! Natürlich ließ sich die 7B diese Herausforderung nicht entgehen. In einem spontanen Duell traten beide Jahrgänge gegeneinander an – mit viel Gelächter, Jubel und jeder Menge Ehrgeiz.

Urkunden und stolze Gesichter
Zum Abschluss gab es für alle Teilnehmer Urkunden. Die Freude und der Stolz waren überall zu sehen. Nicht nur die Fünfer hatten viel gelernt und erlebt – auch die 7B konnte stolz auf ihre Organisation und Teamarbeit sein.

Fazit
Der Ninja-Parcours hat gezeigt, was möglich ist, wenn Schüler für Schüler ein Projekt auf die Beine stellen. Mut, Teamgeist und Spaß standen im Mittelpunkt – und genau das macht einen echten Ninja aus.

Chaotischer Ausflug

Am Dienstag, den 24.03.2026 starteten die beiden 6er Klassen  bei schönem Wetter Richtung Köln. Der Start begann jedoch schon sehr chaotisch, denn der Zug kam nicht. Spontan fuhren wir mit dem Bus und S-Bahn weiter. Endlich angekommen im Sportmuseum gab es dann noch eine schnelle Führung. „Besonders gut gefallen hat mir, dass ich alles ausprobieren durfte“, berichtete Ryan. Ivan und David P. probierten sich gemeinsam an einer 75kg Hantel und Raha stieg in den Ring. Auch begeisterten sich einige für den Champions League Pokal. Der Rückweg gestaltete sich auch interessant, sodass der Tag chaotisch, aber dennoch sehr schön war.

1000 und 1 Gericht…

…ließen die Tische biegen und gleichzeitig boten sie ein Stillleben an Köstlichkeiten, die den Geschichten der Sheherazade gleich kamen.
Aber was war es denn, was sich hier an der EKS am 03.03. zutrug?

Wir haben gegessen. Wir haben zusammen gegessen.
Wir haben soooo lecker gegessen.
Zurzeit fallen der Ramadan und das christliche Fasten zusammen.
So griffen wir nach dieser Gelegenheit mit allen, egal ob sie Christen, Muslime Atheisten, Jesiden, Schiiten, Sunniten oder Buddhisten sind… egal ob Lehrer, Eltern oder Schüler…
Es hieß nur willkommen. Und es wurde eine Wucht.
Die Mensa war voll von uns allen. Wir haben gelacht, geschmaust, geredet und zugehört.

Vor dem Essen hörten wir die Schüler und Schülerinnen der 8b, die Fürbitten und Dankbarkeiten aufgezeichnet hatten.

Eine Augenweide waren auch die Schülerinnen und Schüler, die sich rausgeputzt hatten.

Sehr spontan bot sich der Vater einer Schülerin an, den Gebetsruf zu sprechen. Diese Geste kam bei allen Gästen sehr gut an und verlieh dem Abend einen zusätzlichen Schliff an Offenheit. 

Ich denke, jede und jeder von uns, die dabei waren, sind dankbar gewesen, die Chance wahrgeommen zu haben. Wir haben mehr Lust bekommen an dieser Schule diese wichtigen außerschulichen Veranstaltungen zu etablieren, denn der Abend hat gezeigt, wie wichtig solche Events sind und die Tage danach zeigen den postiven Nachhall im Klassenraum und auf den Fluren. Gemeinsame Erfahrungen schaffen Erinnerung und Zusammenhalt. Das brauchen wir alle.

Ein großer Dank an die, die da waren.
Wir haben Geschichte geschrieben, denn es war der Beginn einer Tradition.