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Jan. 20 2015
Voller Vorfreude kamen wir, fünf Studentinnen der Universität zu Köln, am Montag den 15.12.2014 an die Erich-Kästner Schule. Wir hatten ein fünf tägiges Projekt geplant, welches den Kindern das Schattenspiel näher bringen sollte. Wir wussten nicht viel über die Schüler, die auf uns warteten, außer, dass es sich um die Quereinsteigerklassen handelte. Wir hatten uns also darauf eingestellt uns mit Händen und Füßen zu verständigen. Wir arbeiteten jeden Morgen erst zwei Stunden mit den „Großen“ und anschließend zwei Stunden mit den „Kleinen“. Schon am ersten Morgen stellte sich heraus, dass unsere Bedenken gegenüber der Sprache völlig unbegründet waren. Die Schüler gaben sich große Mühe uns zu verstehen und halfen sich untereinander sobald es nötig war. Wir ließen den Tag immer mit einem gemeinsamen Spiel beginnen. Die Schüler waren sofort bei der Sache und erkannten recht schnell, dass es unser Ziel war, ihnen eine spannende und abwechslungsreiche Woche zu ermöglichen. Insgesamt hatten wir vier kleine Vorführungssequenzen geplant. Die „Großen“ teilten wir dafür in zwei Gruppen, ebenso die „Kleine“. Die „Großen“ übten eine Woche lang „Rotkäppchen und der böse Wolf“ und drei kurze Szenen zum Thema Emotionen. Die Ausschnitte handelten von Freude, Angst und Trauer. Die „Kleine“ dagegen übten das Märchen „Sterntaler“ und eine Choreographie zu dem Lied „der Bärenwecker“. Es war unser Ziel, am Ende wieder alle Schüler zusammen zuführen und sie nicht als einzelne Gruppen auftreten zu lassen. Demzufolge kamen zum Schluss alle Schüler gemeinsam unter der Schattenwand hervor und verbeugten sich als geschlossene Gruppe vor den Lehrern. Die Schüler wussten vom ersten Tag an, dass es das Ziel gab, am Freitag vor den Lehrern aufzutreten und das steigerte ihre Motivation enorm. So freuten sie sich zwar riesig, wenn als Pause eine Spielzeit stattfand, waren aber auch sofort hochkonzentriert, wenn es wieder darum ging zu proben. Bei der Aufführung selbst waren zwar alle sehr aufgeregt, meisterten ihre Aufgabe jedoch mit Bravour. Nicht ein Fehlerchen schlich sich ein und so verbeugten sich die Schüler am Ende der Vorführung vor begeisterten Lehrern.
Nicht nur die Schüler waren stolz auf ihre erbrachte Leistung, auch wir Studentinnen waren mehr als begeistert von dem Resultat. Weder wir, noch die Lehrer und wahrscheinlich auch die Schüler selbst, hatten zu Beginn der Woche mit so einem tollen Auftritt gerechnet.
Jana-Sophie Randerath, Hanna Lenz, Antonia Lichtner-Hackl, Svenja Timpe und Nina Wasel
Jan. 07 2015
Das Projekt „AlltagsHelden in der Schule“ hat mit der Aufführung eines „unsichtbaren Theaters“ in der Erich-Kästner Schule seinen Abschluss gefunden. Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs der Gesamtschule Bergheim entwickelten unter Anleitung des Theaterpädagogen Mahmut Canbay unterstützt durch die Lehrerin Rita Astor ein Rollenspiel zum Thema Zivilcourage. Als inszenierter Konflikt wurde unvorbereiteten Schülerinnen und Schülern der Erich-Kästner Schule ein „Handyklau“ in der Mensa vorgespielt. Direkt im Anschluss wurde die Situation als verstecktes Theater aufgedeckt und das Erlebte mit allen Anwesenden pädagogisch aufgearbeitet. Hinsehen, im Rahmen eigener Möglichkeiten handeln, aber nicht um jeden Preis den Held spielen, sind Botschaften, die vermittelt wurden. Seit März 2014 setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule im Rahmen einer freiwilligen AG in regelmäßigen Workshops mit Themen wie Toleranz und Respekt auseinander. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten mit viel Energie in ihrer Freizeit die Grundlagen für das „unsichtbare Theater“. „Die Idee des schulübergreifenden Projektes unter der Federführung der städtischen Fachstelle für Integration und der Kinder- und Jugendschutzstelle hat mich sehr interessiert und das Ergebnis auch gefallen. Vielleicht könnte man ähnliche Projekte regelmäßig durchführen“, sagt Bärbel Hilbricht-Gey (Schulleiterin der Erich-Kästner Schule). Im Rahmen der interkulturellen Öffnung der Kinder- und Jugendarbeit der Kreisstadt Bergheim wurde das schulübergreifende Projekt von der städtischen Fachstelle für Integration und der Kinder- und Jugendschutzstelle auf die Beine gestellt. Die Erfahrungen und Kenntnisse verschiedenster Kooperationspartner: Mobile Jugendarbeit, Schulsozialarbeit, Polizei und Ordnungsamt wurden einbezogen. Hierbei fanden die Anregungen der Schülerinnen und Schüler aus dem Basis-Integrationskonzept der Kreisstadt Berücksichtigung.
Presseinformation vom 17.12.2014 (gekürzt)
Dez. 21 2014
Auch in diesem Jahr setzten wir unsere Tradition der Weihnachtsfeier für die 5er Klassen fort! Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien brachte ein abwechslungsreiches Programm die gewünschte Weihnachtsstimmung. Einige Schüler und Schülerinnen aus der 6 b hatten mit Herrn Fritscher 3 Weihnachtslieder vorbereitet, bei denen auch mitgesungen werden durfte. Da es die Ersten immer am Schwersten haben, war bei „Santa Claus is comming to town…“ die Stimmung noch etwas schwach, doch das steigerte sich mit den nächsten Liedern.
So richtig beeindruckt waren die Fünftklässler dann, als die stimmgewaltigen 3 Schülerinnen aus der Stufe 9 „All I want for Christmas….“ vortrugen. Ein Sketch „Ruhestand“ der 8a ließ die 5er Schüler und Schülerinnen dann um ihre zukünftigen Nikolausgeschenke bangen: Die Nikoläuse wollten nämlich in den Ruhestand gehen!
Nun hieß es : den Raum wechseln! Im Musikraum hatten 5 Studentinnen mit den Schülern und Schülerinnen der Auffangklasse von Frau Arns Schattenspiele vorbereitet. Sie hatten dafür tagelang geprobt , was nicht einfach ist, wenn sie unsere Sprache noch nicht verstehen. Aber die Vorstellung war einfach großartig und hat uns alle sehr beeindruckt: Neben wunderschön dargestellten „Emotionen“ sahen wir noch die Märchen „Sterntaler“, „Rotkäppchen und der böse Wolf“ und „Bärenwecker“. Im abgedunkelten Raum mit stimmungsvollem Trommeln, Begleitmusik und Begleittexten sorgten die Schattenspiele für eine wirklich besinnliche Stimmung!
Zum Schluss erhielten die 5er Klassen als Überraschung noch ihre Tüten mit vielen Süßigkeiten und ab gings in die Weihnachtsferien!
IR 20.12.2014
Dez. 15 2014

Wir, die Klasse 9d, machten am Donnerstag einen Ausflug zum Schokoladenmuseum zusammen mit der Auffangklasse. Wir trafen uns um 8:00 Uhr in unseren Klassenräumen und fuhren dann um 8:57 Uhr mit dem Zug nach Köln zum Hauptbahnhof. Von dort aus gingen wir mit Herrn Özers Klasse
zum Schokoladenmuseum. Nachdem Herr Özer und Herr Özcelik die Karten hatten, gingen wir in Gruppen durch das Schokoladenmuseum. Im Museum sahen wir dann einen riesigen Schokoladenbrunnen, wo wir dann auch ein Stück Schokolade mit einem Keks bekamen. Außerdem sahen wir, wie die Schokolade eingepackt wurde. Zum Schluss gingen wir in den Schokoladen-Shop und kauften uns jeweils eine Kleinigkeit, denn da war die Schokolade doch sehr teuer. Danach teilten wir uns in Gruppen auf und gingen in kleinen Gruppen durch die Kölner Innenstadt.
Der Ausflug hat uns riesigen Spaß gemacht.
Mandy und Danilo aus der 9d
Dez. 10 2014
Am Dienstag, den 09. Dezember 2014 war es nun soweit und es hatte schon die Runde gemacht,
„Heute kommt doch der Storyteller“ oder über What´s app an Frau Ulabi „ Morgen müssen Sie wieder kommen, da kommt doch der Storyteller“
Ja, heute war es soweit der Storytellertag war gekommen und für die meisten war es auch der Tag, an dem sie zum ersten Mal einem Storyteller begegnen sollten. Ein gutes Beispiel für solch einen Menschen ist Herr Frenz, denn als ich ihm sagte wir müssten mal über den Storyteller reden, da wollte er lieber einen Gyrosteller!!! Na gut – wir sind ja an der Schule um zu lernen!!! Richard Martin ist ein 
Geschichtenerzähler, der seit 37 Jahren in Darmstadt lebt. Ursprünglich stammt er aus der Nähe von Manchester in England. Von Beruf aus ist er Englischlehrer gewesen und aus großer Leidenschaft und einem wunderbaren Talent zum Geschichtenerzähler geworden. Seine Geschichten sind teilweise über 2500 Jahre alt und stammen oftmals aus dem Orient und aus Indien. Mit indischen Klängen hat er auch jede Erzählrunde begonnen. Die meisten seiner Geschichten sind ziemlich lustig und obwohl er keine Bilder dabei hatte, waren viele Schüler mitten in den Geschichten drin- „im Dschungel beim alten aber schlauen Hund“ –„bei Jack, der so fror und einen Wettstreit hatte, wer nun der Stärkere sei“ oder auch die Horrorgeschichte um „Mr. Fox – be bold be bold but not too bold“. Es sah alles nach einem gelungenen Tag aus und Richard Martin war seinerseits begeistert, ein so nettes Publikum wie unsere Schüler zu haben, die sich sehr offen auf seine Geschichten in englischer Sprache eingelassen haben.
Nur noch kurz zur Überschrift des Artikels. Herr Martin wird im Januar Geschichten in Thailand erzählen und danach in Indien. Erst letzten Monat tat er dies in Italien und so sollte es sein und so war es immer, denn Geschichten kommen von weit her- egal wo man ist- und gehen weiter.
Daniya Ulabi
Dez. 05 2014
Wir, die Klasse 9b, fuhren am Donnerstag zusammen mit der Klasse 9a zum Schlittschuhlaufen nach Köln in den Lentpark. Dort durften wir dann zwei schöne Stunden verbringen. In Begleitung von Herrn Kramskyy, unserem Eiskunstkönig, machte das Schlittschuhfahren natürlich noch viel mehr Spaß. Am Anfang haben die meisten das Eis erst einmal geküsst… Doch keiner hat sich dabei ernsthaft verletzt! Als wir uns erst einmal an das Eis gewöhnt hatten, waren wir alle Profis im Eiskunstlauf. Dann mussten wir schon unserer Schlittschuhe wieder abgeben, denn die Zeit ging schneller vorbei als wir gedacht hätten. Nun ging es auf in die Kölner City zum Weihnachtsmarkt. Dort haben wir uns dann in unsere Gruppen begeben. Um 15.15 Uhr mussten ausnahmsweise wir mal auf unsere Lehrer am Treffpunkt warten, weil die Lehrer sich sehr viel Zeit gelassen haben. Dann ging es leider schon wieder zurück in unsere Bergheimer City.
Der Ausflug war ein voller Erfolg!!
Dez. 01 2014
Bald startet sie wieder: Die TALKE-Junior-Akademie, bei der Schüler der Stufe 9 die Berufsbilder der Logistik kennen lernen können.
TALKE, ein international tätiges Logistikunternehmen mit Sitz in Hürth, sucht Auszubildende als Berufskraftfahrer, Fachkraft für Lagerlogistik und Fachkraft für Rohr-, Kanal-, und Industrieservice.
Rund 20 Schüler nahmen an der Informationsveranstaltung von Fr. Rössler von TALKE teil.
Jetzt müssen bis Anfang Februar Bewerbungen geschrieben werden. Nach einem offiziellen Vorstellungsgesräch geht´s los mit der Akademie, bei der die Schüler durch eine Firmen-Rallye alle Fachbereiche und Berufe kennen lernen, einiges an Theorie lernen und auch selbst praktisch arbeiten können. Wer einen guten Eindruck hinterlässt, bekommt dann noch vor Weihnachten 2015 einen Ausbildungsvertrag für August 2016!
Nov. 26 2014
Vom 04.11. bis zum 21.11.2014 machte ich mein Praktikum in dem Betrieb Domagala als KFZ-Mechatroniker. Dort wurde mir gezeigt, was die Tätigkeiten eines KFZ-Mechatronikers sind. So gehört zu diesem Beruf z.B. Öl und Reifen zu wechseln, Stoßdämpfer zu erneuern, einen Wintercheck durchzuführen, Licht einzustellen, Zubehörteile (Parksensoren, Parkhilfen, Rückfahrkameras, Anhängerkupplungen usw.) einzubauen und viele Sachen mehr. Mein Praktikum lief so, dass ich morgens um 6.30 Uhr aufstand und mich anzog; natürlich gehörten dazu auch der Blaumann und die Sicherheitsschuhe. Dann machte ich mich um 7:40 Uhr auf den Weg zur Arbeit und arbeitete von 8.00 – 16.00 Uhr im Betrieb und ging dann nach Hause.
Durch das Praktikum habe ich einen guten Einblick in diesen Beruf bekommen und könnte mir sehr gut vorstellen in diesem Beruf zu arbeiten.
Dominik Jäger (10A2)
Nov. 24 2014
Frau Meyer und Frau Derya-Genc betreuen seit drei Jahren den Schulsanitätsdienst an unserer Schule. Am Donnerstag und Freitag hatten die „neuen“ Schulsanitäter aus den Stufen 7 und 8 ihre Ausbildung in „Erste-Hilfe“. Diese Ausbildung wurde von Frau Breuer von den Johannitern durchgeführt. Ich führte in diesem Zusammenhang ein Interview mit Frau Meyer.
Aus welchen Jahrgängen sind die Schulsanitätsschüler, die an diesem Kurs teilnehmen ? Die Schüler sind zum größten Teil aus der Stufe 7 und zwei Schüler kommen aus der Stufe 8.
Gibt es eine Altersbegrenzung für den Erste-Hilfe-Kurs? In diesem Jahr haben wir mit der Ausbildung in der Klasse 7 begonnen, die Schüler bleiben hoffentlich bis zum letzten Schuljahr beim Schulsanitätsdienst.
Wie lange dauert die Erste-Hilfe-Ausbildung und wie oft muss sie wiederholt werden? Der Erste-Hilfe-Kurs dauert 12 Schulstunden und ist 2 Jahre lang gültig. Im Schulsanitätsdienst-Unterricht werden die dort vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten vertieft und immer wieder trainiert.
Was muss ein Schulsanitäter in dem Kurs alles machen? Die Aufgaben reichen von der Versorgung von kleinen Wunden bis zum Umgang mit Bewusstlosen oder Herzkreislaufproblemen.
Für was ist die Erste-Hilfe wichtig in der Schule? Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass Schüler ihrer eigenen Fähigkeiten und Stärken im Umgang mit kranken Menschen erproben können und vielleicht die Entscheidung für einen Beruf im Bereich Pflege treffen können.
Bringt der Schulsanitätsschein einem was nach der Schule? Ja, erstens kann der Schein für den Führerschein genutzt werden und auch für Gruppenhelfertätigkeiten bei Jugendfreizeiten. Hier in der Schule ist der Erwerb des Scheines kostenlos und wird von den Johannitern durchgeführt.
Melina Mangler
Nov. 18 2014
„Ich wusste vorher nicht, dass ich handwerklich begabt bin. Vielleicht mache ich ja einmal ein Praktikum in einer Autowerkstatt“, meinte Mandy (8d) nach dem Potentialcheck.
Durch unterschiedliche Testverfahren wurden die 8. Klassen auf ihre Interessen und Fähigkeiten getestet und bekamen in einem individuellem Abschlussgespräch ein Feedback zu ihren Stärken und Kompetenzen.
„Wir wussten schon immer, dass unsere Tochter kein mathematisches Verständnis hat. Aber wir waren sehr überrascht von den vielen positiven Rückmeldungen im Abschlussgespräch und sind nun sicher, dass der soziale Bereich nachher der richtige ist“, erzählte Herr L., Vater einer Schülerin der 8b.
Nach den Tests gab es noch eine Gruppenaufgabe, bei der etwas gebastelt werden sollte. „Wir waren ganz schnell fertig! Ich habe den anderen gesagt, was sie tun sollen und die haben das dann einfach gemacht“, sagte Jana (8a). Der Werdegang zum Management scheint gesichert :-))
Randy Hasch